Aktuelles aus unserer Tierarztpraxis

An dieser Stelle möchten wir Sie über aktuelle Themen im Bereich der Tiermedizin und Geschehnisse in unserer Praxis informieren.

 

Pfoten schützen bei Eis und Schnee

 

 

Gerade im Winter haben es die Pfoten unserer Hunde, aber auch der Freigänger-Katzen oft nicht leicht! Schnee klumpt sich unter den Pfoten zusammen und drückt auf die Ballen. Der übermäßige Gebrauch von Streusalz in den Orten läßt Tierpfoten leiden, die Tiere lahmen beim Gassigang und wissen oft gar nicht mehr, welches Bein sie überhaupt noch aufsetzen sollen, weil jede Pfote brennt und schmerzt.

Hier einige Tipps, die Ihnen helfen sollen, die Pfoten Ihrer Tiere zu schützen:

Besonders für Hunde mit langem Fell gilt: Pfoten frei scheren bzw. frei scheren lassen - somit kann sich schon mal viel weniger Schnee festsetzen und drücken. Zusätzlich: Krallenlänge kontrollieren!

Außerdem hilfreich: Vor jedem Gassigang die Pfoten mit einer fetthaltigen Creme eincremen, z.B. Vaseline, Melkfett, Hirschtalg,  nach dem Spaziergang mit klarem Wasser abwaschen, dann evtl. nochmal eine dünne Schicht eincremen.

Für ganz empfindlich Pfoten gibt es auch prima Hundeschuhe, die durchaus nützlich sein können.

Durch Beherzigen dieser Tipps schützen Sie die Pfoten Ihrer Tiere - und das Toben und Laufen im Schnee wird wieder zum ungetrübten Wintervergnügen.

 

 

Unser kleiner Einkaufs-Tipp:

 

Unsere persönliche Empfehlung : Jotti`s Pfotenbalsam

erhältlich in unserer Praxis oder unter https://jotti-shop.de/

 

Infoseite:

www.sabro.de

Spezial Schühchen für die Hundefüßchen von RUFFWEAR.

Infoseite: http://www.ruffwear.com/

 

Beide Empfehlungen sind außerdem in ausgewählten Fachgeschäften zu erhalten oder im Internet zu bestellen!

 

Vortrag über "Mythen in der Tierernährung"  von Nathalie Lippmann ( RoyalCanin) - 06.07.2016

1. Hilfe-Kurs am Hund mit Sabine Rothfritz von der Rettungshundestaffel ABS Karlsruhe - 01.06.2016

"Die Tierrettung Rhein-Neckar stellt sich vor" 04.05.2016

Fotoshooting mit Alessa König - 06.04.2016 & 07.04.2016

"Die Rolle der Physiotherapie in der Tiermedizin" Vortrag von Ute Knobloch, fitter dog am 02.03.2016

Informieren Sie sich vor dem Welpenkauf

 

Sprechen Sie uns an, wenn der Wunsch einen eigenen Welpen zu haben, immer größer wird. Wir beantworten gerne Ihre Fragen und beraten Sie fachkundig. Schützen Sie die Tiere vor dem skrupellosem Welpenhandel. 

 

 

Kastration Katze

 

 

Das Problem ist nicht neu, aber immer wieder aktuell:

Jedes Jahr im Frühjahr bzw. Herbst werden viele unerwünschte Katzenbabys geboren, die dann unter Umständen schwer zu vermitteln sind, im Tierheim auf neue Besitzer warten müssen oder im schlimmsten Fall einfach ausgesetzt oder getötet werden!

Helfen Sie, dieses Elend einzudämmen:

Falls Sie eine "Katzendame" besitzen, die auch Freigang genießen kann, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass sie RECHTZEITIG kastriert wird. Das bedeutet, spätestens wenn sie 4-5 Monaten ist, einen Kontrolltermin beim Tierarzt zu vereinbaren, um abzuklären, wann Ihre Katze "soweit ist". Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzenbesitzer ihre Lieblinge nach draußen lassen, in der Annahme, da kann noch nichts passieren, sie war ja noch gar nicht rollig. Sämtliche Kätzinnen aus dem Sommer/ Herbst 2009 werden jetzt mit den ersten wärmeren und längeren Tagen mehr oder weniger deutlich rollig - und schon hat der Freigang verhängnisvolle Folgen...

Und nicht nur das Risiko der unerwünschten Trächtigkeit wird durch die Kastration verhindert, auch die Infektion mit tödlichen Erkrankungen, wie z. B. Katzenaids (wird durch den Deckakt übertragen) kannn so vermieden werden. Daher gilt auch für Kater: vor dem Freigang kastrieren lassen.

 

Helfen Sie mit, eine Explosion der Katzenpopulation und das Verbreiten tödlicher Infektionen zu verhindern!

Schützen Sie Ihre Lieblinge!

 

Sollten Sie Fragen zur Kastration von Katze oder Kater haben, wenden Sie sich bitte an das Praxisteam - wir beraten Sie gerne.

Leptospirose auf dem Vormarsch-wir impfen dagegen mit dem neuesten Impfstoff !!!

 

Die Leptospirose, auch bekannt als Stuttgarter Hundeseuche, ist eine Krankheit, die durch verschiedene Bakterien der Gruppe Leptospira interrogans übertragen wird. Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich  über infizierten Urin von Überträgern wie Ratten und Mäusen oder auch anderen Hunden. Mit solchem infizierten Urin verunreinigte Gewässer gelten als Hauptinfektionsquelle. Auch Menschen, die mit infizierten Tieren in Kontakt kommen, können sich antecken.

Wir schützen Ihren Hund vor der Leptospirose mit einem neuen Impfstoff, der  wirksam vor 4 wichtigen Leptospiren-Serovaren schützt. Nur dieser Impfstoff verhindert bei Infektion das Auftreten von klinischen Symptomen UND minimiert die Ausscheidung von Leptospiren über den Urin - dadurch reduziert sich auch das Infektionsrisiko für andere Tiere und den Menschen.

Frei nach dem Motto "Das Beste ist gerade gut genug...." - optimierter Impfschutz für Ihren Hund - und damit auch für Sie!!

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Diagnose- und Therapieform, die auf den amerikanischen Arzt A. T. Still zurück geht. Sie nutzt die einzigartige Wahrnehmungs- und Leistungsfähigkeit der menschlichen Hand als einziges Instrumentarium für Diagnostik und Therapie. Sie kann allein, aber auch unterstützend bei jeder anderen Therapie eingesetzt werden, um die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren. Abhängig von den individuellen Bedürfnissen eines Patienten stehen dem Osteopathen unterschiedliche Therapieansätze zur Verfügung:

 

Kraniosakrale Osteopathie

Parietale Osteopathie

Viszerale Osteopathie

 

Blockaden und Funktionsstörungen, die eine Krankheit herbeiführen oder aufrechterhalten können, sollen mit Hilfe einer osteopathischen Behandlung gelöst werden. Das gestörte Zusammenspiel der verschiedenen Körpersysteme und Organe soll damit ins Gleichgewicht gebracht und die Gesundheit der Tiere gefördert werden.

 

Therapiegebiete

 

 

Im parietalen Bereich:
z.B. Rücken-, Muskel- und Gelenkbeschwerden, sowie akute und chronische Beschwerden des Bewegungsapparates, etc.

Im viszeralen Bereich:
z.B. Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung, Atmungseinschränkungen, Blasenschwäche, etc.

Im kraniosakralen Bereich:
z.B. Unruhe, Antriebslosigkeit, etc.



Sowie bei folgenden Anzeichen:

-Unerklärliche Aggressivität
- ungewöhnliche Bewegungsabläufe
- Berührungsempfindlichkeit
- Wesensveränderungen
- Angstzustände
- Altersbeschwerden


 

Was ist eine osteopathische Behandlung?


Nach einer ausführlichen Befragung zum Zustand des Tieres (Anamnese) erfolgen die Diagnosestellung und die Therapie ausschließlich mit den Händen. Bewegungseinschränkungen und Blockaden der Muskeln, Gelenke und Organe werden aufgespürt und osteopathisch behandelt. Das Vorgehen ist abhängig vom Einzelfall und wird in diesem Zusammenhang diskutiert.

 

 

 

"Finde die Läsion (Bewegungseinschränkung), behebe sie und lasse der Natur ihren Lauf"

 

                                                         A.T. Still

 

 

Blutegeltherapie

 

Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Biebertaler Blutegelzucht und der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Therapien mit Hirudineen.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Dr. Stefanie Arnold-Gniza

Tel: 06221-3277228

 

 

Borreliose-Impfung für Hunde

Endlich gibt es eine Borreliose-Impfung für Hunde, die auch wirklich Sinn macht:

Die Borreliose, auch Lyme-disease genannt, wird in unseren Breiten durch den "Gemeinen Holzbock", eine Zeckenart, übertragen. Diese Zecken sind hauptsächlich von März bis Oktober aktiv, können jedoch in milden Wintern auch ganzjährig vorkommen, da sie tiefe Minusgrade überleben und schon bei 6-7 Grad Celsius aktiv werden.

Eine Zecke enthält oft mehrere verschiedene Borreliose-Spezies, da sie während ihrer Entwicklung insgesamt 3 mal Blut an verschiedenen Zwischenwirten saugt. Die Borrelien haften im Zeckendarm, bis die Zecke erneut Blut saugt. Nun können die Borrelien vom Darm in die Speicheldrüse der Zecke wandern, was ca. 24 Stunden dauert. Erst dann werden die Borrelien mit dem Speichel auf den Hund übertragen. Dort vermehren sie sich erst in der Haut um die Stichstelle, um sich anschließend über das Blutgefäßsystem im ganzen Hundekörper zu verbreiten und so auch in Gelenke und Organe wie z.B. Herz, Nieren und Nervensystem zu gelangen.

Symptome wie andauerndes Fieber, Schlappheit, Appetitlosigkeit einige Tage nach einem Zeckenbiß können Hinweise auf eine Borreliose-Infektion sein, eindeutigere Krankheitssymptome treten oft erst Wochen bis Monate später auf. Typisch sind dann wechselnde Lahmheiten, Gelenkschwellungen und -entzündungen. Entzündungen der inneren Organe können unbehandelt zu starken Leistungseinbußen bis hin zum Tod führen.

Nachweisen kann man eine Borreliose-Infektion erst ca. 3 Wochen nach erfolgter Infektion mittels eines Bluttests. Mittel der Wahl zur Therapie der Borreliose ist der Einsatz eines Antibiotikums, das mehrere Wochen gegeben werden muß. Leider kommt es vor, dass trotz Therapie nicht alle Borrelien eliminiert werden und manche an geeigneten Stellen im Körper überleben.

Eine vorbeugende Impfung kann Ihren Hund vor der Infektion mit Borreliose schützen und ist für jeden Hund , der sich in hohem Gras, im Wald oder am Waldrand bewegt, zu empfehlen.

Nur das rechtzeitige und regelmäßige Impfen vor der Zeckensaison ermöglicht einen ausreichenden Impfschutz.

Ein neuer Impfstoff schützt Ihren Hund gegen die 2 in Deutschland am häufigsten vorkommenden Borreliose-Erreger, Borrelia afzelii und Borrelia garinii - Sie können Ihren Hund also mit zu 80-90% zuverlässig vor einer Borreliose-Infektion schützen.

 

Weitere Tipps zur Prophylaxe - auch für Katzenbesitzer:

Da Zecken nicht nur die Borrelioseauf den Hund, sondern noch weitere gefährliche Krankheiten auf Hunde und Katzen übertragen, sollte Ihr Tier außerdem mit einem passenden Antiparasitikum, das Sie beim Tierarzt erhalten, geschützt werden. Außerdem sollte natürlich unbedingt nach jedem Aufenthalt in Wald und Flur das Fell gut nach Zecken abgesucht werden.

 

Bei Fragen zur Borreliose, der Impfung und der entsprechenden Prophylaxe stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung und beraten Sie kompetent - zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

 

 

Senioren unter unseren Hunden und Katzen:

Tobi mit Cabrio-Brille

Derzeit wird auf unsere älteren Patienten ein besonderes Augenmerk gelegt:

 

Wir empfehlen allen Hundebesitzern, deren Hund 6 Jahre oder älter ist (größere und mittlere Rassen) bzw. 8 Jahre oder älter ist (kleinere Rassen), einen Alters-Vorsorge-Check (inklusive Blutuntersuchungen, EKG, Blutdruckmessung, Röntgen, Futterberatung, Gutscheine für Laser bzw. Magnetfeldtherapie). Katzenbesitzern raten wir dazu, ab dem 10. Lebensjahr der Katze solch eine Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen.

Alters-Vorsorge-Checks nur mit Termin.

Quelle: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., bpt