Aktuelles aus unserer Tierarztpraxis

An dieser Stelle möchten wir Sie über aktuelle Themen im Bereich der Tiermedizin und Geschehnisse in unserer Praxis informieren.

 

 

 

 

Feiertage und Silvester bei unseren Tieren

Ist ihr Tier auch schon so relaxt?


Die Feiertage nahen und unsere Tiere leiden unter Stress bedingten Symptomen.


Stress- und Angstzustände zeigen sich bei Hunden und Katzen in unterschiedlicher Weise. Katzen ziehen sich oft zurück, weshalb die problematische Situation vielfach übersehen wird. Hunde können Appetitlosigkeit zeigen, Schlafstörungen, exzessives Putzverhalten, erweiterte Pupillen oder gesteigerte, aber auch herabgesetzte Interaktion mit Menschen und anderen Tieren.  Vor allem gesteigerte Aggressivität kann Ausdruck von Stress und Angst beim Hund sein, wodurch das Zusammenleben mit dem Tier zur Gefahr werden kann.

 

>>Stress und Angst bei Hunden und Katzen<<

 

>>Katzenverhalten Infomation hier<<


Es gibt verschiedene natürliche Lösungswege, sprechen Sie uns in der Praxis an und lassen Sie sich ausführlich beraten. Wir finden heraus wie wir Ihrem Tier helfen können.

 


Zahngesundheit bei unseren Tieren:

Auch Tiere haben Zähne...und die sehen manchmal gar nicht so gesund aus...

4 von 5 Hunden über 3 Jahren leiden an Zahn- und Zahnbetterkrankungen, ca. 85% aller Katzen über 2 Jahre haben Zahnbeläge oder Zahnstein und  jedes 3. Heimtier muß regelmäßig zur Zahnkorrektur zum Tierarzt....- aber Ihr Tier muß nicht dazu gehören!

 

Wie kommt es zu diesen erschreckenden Zahlen???

Außer einer genetischen Disposition (Speichelzusammensetzung, Kieferform, Zahnstellung...) spielt die Fütterung unserer Haustiere in Kombination mit mangelnder Pflege der Zähne eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Zahnproblemen.

 

Hunde und Katzen zeigen häufig enge Zahnzwischenräume und -fehlstellungen, die eine Selbstreinigung des Gebisses behindern. Werden sie dann auch noch überwiegend mit Feuchtfutter ernährt, bleiben Nahrungsreste an den Zähnen haften und bieten Bakterien eine ideale Nahrungs- und Wachstumsgrundlage - schnell entsteht sogenannter Plaque (Bakterienbeläge). Aus dem Plaque gelangen ständig Giftstoffe aus dem Bakterienstoffwechsel in das Zahnfleisch - dieses entzündet sich und wird schmerzhaft. Durch das Einlagern von Mineralien aus dem Speichel der Tiere in die Beläge entsteht der feste Zahnstein, der sich langsam unter das Zahnfleisch schiebt, damit die Verbindung zwischen Zahn und Zahnbett zerstört und letztendlich zu chronischen Infektionen führt, die über den Blutkreislauf auf den restlichen Organismus streuen (Herz, Leber, Niere) und dort lebensbedrohlichen Schaden anrichten können. Der Zahn beginnt zu wackeln, die Tiere bekommen Schmerzen, Mundgeruch (manchmal sehr übel...), sie wollen kaum noch fressen - schließlich fällt der Zahn aus.

 

Sie als Besitzer können dies jedoch verhindern!

Schon im Welpenalter sollten Hunde und Katzen daran gewöhnt werden, regelmäßig die Zähne geputzt zu bekommen. Dafür eignen sich spezielle Zahnbürsten für Tiere, in Kombination mit Zahnpasta für Tiere (Hühnchengeschmack...) oder auch sogenannte Fingerlinge, die besonders schonend, aber effektiv reinigen und von den Tieren in der Regel gut toleriert werden. Gerne zeigen wir Ihnen, wie Sie das Zähneputzen bei Ihrem Tier durchführen und üben können.

 

Zusätzlich zur Zahnreinigung gibt es verschiedene "Leckerlis" (z. B. Denticur Kaustrips oder Kaurolls), die über das vermehrte Freisetzen von Enzymen die Zahnsteinneubildung deutl. verringern bzw. vorhandenen Plaque sichtbar entfernen. Auch spezielle Futtersorten (z. B. Royal Canin Dental) zeigen zuverlässige Wirkung, indem sogenannte Calciumfänger das Calcium (Vorstufe des Zahnsteins) in der Maulhöhle beim Fressen binden und es erst im Verdauungstrakt wieder freisetzen - die Zähne bleiben sauber. Auch über das Trinkwasser kann man durch spezielle Zusätze (z.B. Denticur Lösung) die Mundhygiene des Tieres fördern. Gerne beraten wir Sie, welches Präparat für Ihr Tier das Geeignete ist.

 

Sollten die Zahnbeläge bzw. der Zahnstein jedoch zu massiv sein, muß bei Ihrem Tier eine professionelle, tierärztliche Zahnreinigung durchgeführt werden. Dabei wird mit Hilfe spezieller Geräte der Zahnstein entfernt, die Zahnfleischtaschen gesäubert und gespült. Anschließend werden die Zähne poliert, um ein erneutes Anhaften von Bakterien zu erschweren und das Ganze noch mit speziellen antiseptischen Öl versiegelt. Sind die Zähne erstmal wieder so schön sauber, können Sie zu Hause nun mit Hilfe der oben genannten Möglichkeiten etwas dafür tun, dass Ihr Tier sein neugewonnenes "strahlendes Lächeln" und den frischen Atem behält.

 

Heimtiere zeigen sehr häufig Zahnfehlstellungen. Gleichzeitig wachsen die Zähne der Nager im Gegensatz zu Hunde- und Katzenzähnen ein Leben lang weiter. Diese Zähne müssen also durch regelmäßiges Abschaben bzw. Mahlen abgenutzt werden. Geschieht das nicht, bilden sich sogenannte Zahnspitzen, die den Tieren schlimme Verletzungen an Zunge oder Backenschleimhaut zufügen können oder es kommt zur Brückenbildung, das heißt die Zähne wachsen in der Mitte aufeinander zu, bis die Zunge nicht mehr frei beweglich ist und das Tier nicht mehr fressen kann. Am effektivsten  werden die Zähne beim Fressen abgenutzt - aber nur, wenn die Tiere auch das entsprechende Futter angeboten bekommen. Leider greifen sehr viele Tierhalter aus Unwissenheit aber zum falschen Futter: immer wieder werden Kaninchen und Meerschweinchen mit bunten Körnermischungen, Milchdrops oder trockenem Brot ernährt - alles Futter, das nicht zum Abnutzen der Zähne führt (Zahnspitzen!!), sondern die Tiere nur zu dick werden läßt und Verdauungsproblemen auslöst.

Die Zahngesundheit eines Nagers erhält man am besten durch die Gabe von wirklich geeignetem Futter:

1. Heu, Heu, Heu - welches lange gemahlen werden muß und somit die Backenzähne abreibt

2. Karotte eignet sich wunderbar zum Abnutzen der Scheidezähne

3. anderes Frischfutter (Löwenzahn, Paprika, Petersilie, Feldsalat...)

4. kohlehydratfreie Pellets

5. Zweige von Obstbäumen

...80% aller Zahprobleme lassen sich durch die Gabe von geeignetem Futter vermeiden. Sprechen Sie uns bitte an, wir kontrollieren gerne die Zähne Ihres Tieres und beraten Sie hinsichtlich der Fütterung.

 

FAZIT:

Lassen Sie regelmäßig die Zähne Ihres Tieres kontrollieren - so werden erste Anzeichen eines beginnenden Zahnproblems sicher und schnell festgestellt und können behoben werde.

 

In unseren "WOCHEN DER ZAHNGESUNDHEIT" führen wir spezielle Zahn-Checks durch - sprechen Sie uns an, wir vereinbaren gerne einen Termin mit Ihnen.

 

 

 

 

 

Erste Hilfe Kurs April 2010:

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In unserem 1. Hilfe-Kurs konnten sich Hunde- und Katzenbesitzer über mögliche Notfälle und das entsprechend notwendige Verhalten informieren und dieses auch praktisch üben.

Welpensprechstunde Mai 2010:

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Die Welpensprechstunde informiert neugebackene oder auch baldige Hundebesitzer über Umgang und Erziehung mit ihrem Hund - gespickt mit vielen praktischen Übungen.

 

 

 

Borreliose-Impfung für Hunde

Endlich gibt es eine Borreliose-Impfung für Hunde, die auch wirklich Sinn macht:

Die Borreliose, auch Lyme-disease genannt, wird in unseren Breiten durch den "Gemeinen Holzbock", eine Zeckenart, übertragen. Diese Zecken sind hauptsächlich von März bis Oktober aktiv, können jedoch in milden Wintern auch ganzjährig vorkommen, da sie tiefe Minusgrade überleben und schon bei 6-7 Grad Celsius aktiv werden.

Eine Zecke enthält oft mehrere verschiedene Borreliose-Spezies, da sie während ihrer Entwicklung insgesamt 3 mal Blut an verschiedenen Zwischenwirten saugt. Die Borrelien haften im Zeckendarm, bis die Zecke erneut Blut saugt. Nun können die Borrelien vom Darm in die Speicheldrüse der Zecke wandern, was ca. 24 Stunden dauert. Erst dann werden die Borrelien mit dem Speichel auf den Hund übertragen. Dort vermehren sie sich erst in der Haut um die Stichstelle, um sich anschließend über das Blutgefäßsystem im ganzen Hundekörper zu verbreiten und so auch in Gelenke und Organe wie z.B. Herz, Nieren und Nervensystem zu gelangen.

Symptome wie andauerndes Fieber, Schlappheit, Appetitlosigkeit einige Tage nach einem Zeckenbiß können Hinweise auf eine Borreliose-Infektion sein, eindeutigere Krankheitssymptome treten oft erst Wochen bis Monate später auf. Typisch sind dann wechselnde Lahmheiten, Gelenkschwellungen und -entzündungen. Entzündungen der inneren Organe können unbehandelt zu starken Leistungseinbußen bis hin zum Tod führen.

Nachweisen kann man eine Borreliose-Infektion erst ca. 3 Wochen nach erfolgter Infektion mittels eines Bluttests. Mittel der Wahl zur Therapie der Borreliose ist der Einsatz eines Antibiotikums, das mehrere Wochen gegeben werden muß. Leider kommt es vor, dass trotz Therapie nicht alle Borrelien eliminiert werden und manche an geeigneten Stellen im Körper überleben.

Eine vorbeugende Impfung kann Ihren Hund vor der Infektion mit Borreliose schützen und ist für jeden Hund , der sich in hohem Gras, im Wald oder am Waldrand bewegt, zu empfehlen.

Nur das rechtzeitige und regelmäßige Impfen vor der Zeckensaison ermöglicht einen ausreichenden Impfschutz.

Ein neuer Impfstoff schützt Ihren Hund gegen die 2 in Deutschland am häufigsten vorkommenden Borreliose-Erreger, Borrelia afzelii und Borrelia garinii - Sie können Ihren Hund also mit zu 80-90% zuverlässig vor einer Borreliose-Infektion schützen.

 

Weitere Tipps zur Prophylaxe - auch für Katzenbesitzer:

Da Zecken nicht nur die Borrelioseauf den Hund, sondern noch weitere gefährliche Krankheiten auf Hunde und Katzen übertragen, sollte Ihr Tier außerdem mit einem passenden Antiparasitikum, das Sie beim Tierarzt erhalten, geschützt werden. Außerdem sollte natürlich unbedingt nach jedem Aufenthalt in Wald und Flur das Fell gut nach Zecken abgesucht werden.

 

Bei Fragen zur Borreliose, der Impfung und der entsprechenden Prophylaxe stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung und beraten Sie kompetent - zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

 

 

 

 

Senioren unter unseren Hunden und Katzen:

Tobi mit Cabrio-Brille Tobi mit Cabrio-Brille

Derzeit wird auf unsere älteren Patienten ein besonderes Augenmerk gelegt:

 

Wir empfehlen allen Hundebesitzern, deren Hund 6 Jahre oder älter ist (größere und mittlere Rassen) bzw. 8 Jahre oder älter ist (kleinere Rassen), einen Alters-Vorsorge-Check (inklusive Blutuntersuchungen, EKG, Blutdruckmessung, Röntgen, Futterberatung, Gutscheine für Laser bzw. Magnetfeldtherapie). Katzenbesitzern raten wir dazu, ab dem 10. Lebensjahr der Katze solch eine Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen.

Alters-Vorsorge-Checks nur mit Termin.

Quelle: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., bpt Quelle: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., bpt

Malwettbewerb in der Tierarztpraxis Dr. Cl. Benda

Im Spätsommer rief die Tierarztpraxis Dr. Claudia Benda zu einem Malwettbewerb mit dem Motto „Mein Lieblingstier im Sommer“ auf. Viele Kinder folgten dem Ruf und malten die unterschiedlichsten Bilder – vom Tausendfüßler über Frösche, Hasen bis hin zu Pferd und Elefant war so ziemlich alles vertreten, was laufen, schwimmen, fliegen, hüpfen oder sich schlängeln konnte.

Nach reiflicher Überlegung durch die Jury (das Praxisteam) stehen nun die Gewinner fest:

Den 1. Platz belegte Sarah Fölsch (10) mit einem wirklich wunderschönen, farbenfrohen Schmetterling, gemalt mit Wachsmalstiften. 2. wurde Theresa Herrmann (5) mit 2 lustigen Schildkröten. Den 3. Platz teilen sich 2 junge Künstler: Paul S. (11) malte ebenfalls die eigene Schildkröte und Sarah Löschmann (9) überzeugte die Jury mit ihrem großen, braunen Hund. Auch auf dem 4. Platz gab es 2 Teilnehmer: Laura Sommer (8) und Pauline Boehnke (9), beide malten ihre Kaninchen. Den 5. Platz erreichten Sarah Buchwitz(10), sie malte ein tolles, detailgetreues Pferdebild und Lea Falkenhagen (8) mit ihrem Tiger im Dschungel.

Das gesamte Praxisteam gratuliert den Gewinner herzlich und möchte sich bei allen Kindern, die mitgemacht haben, bedanken: Auf jedes Kind, das ein Bild abgegeben hat, wartet in der Praxis ein Überraschungsgeschenk, das während der Sprechzeiten ( Mo-Sa 10-12 Uhr, Mo, Di, Do, Fr 16-18 Uhr) abgeholt werden kann.

Die 7 Gewinner bekamen ihre Preise in der Praxis überreicht und die Gewinnerbilder können dort bewundert werden.

 

(Erschienen in den "Eppelheimer Nachrichten" 10/2009)

 

 

 Bild der Sieger: